Warum Merseburg?

Blogazine zum 1000-jährigen Weihejubliäum des Merseburger Doms

Stadtbibliothek "Walter Bauer" Merseburg & Siegfried Berger | © Stadt Merseburg

Verlorener Schatz neu rekonstruiert

Am 14. September 2021 flimmert mit dem Film „Merseburg und seine Dichter“ eine Rarität über die Leinwand in der Stadtbibliothek „Walter Bauer“ Merseburg.

Was das Besondere ist? Der Streifen wurde bereits vor 25 Jahren an gleicher Stelle ein einziges Mal aufgeführt und galt seitdem als verschollen. Doch Mitarbeiter des Offenen Kanals MQ rekonstruierten aus historischem Sendematerial eine digitalisierte Fassung. Sie wird nun erstmals anlässlich des Siegfried-Berger-Gedenkjahres 2021 präsentiert.

Kunsttanke | © Vereinigte Domstifter, Foto: Falko Matte

Kunst erlebbar machen

Die Kunsttanke engagiert sich für zeitgenössische Kunst

Im Herzen der historischen Altstadt hat sich die Kunsttanke seit ihrer Gründung im Jahr 2001 zu einem beliebten Anlaufpunkt für Kunstbegeisterte etabliert. Ansässig in stimmungsvollen Räumen in der Domstraße 5 ist sie Atelier, Werkstatt und experimentelle Bühne in einem.

Bild Harald Metzkes | © Förderkreis Willi-Sitte-Galerie e.V.

Merseburger Sprüche & Sprünge. Hommage auf den Realismus.

Das Ich mit dem Du im Wir

Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Gemälde von Harald Metzkes, der die zufällige Zusammenkunft von gegensätzlichen Künstlern in seiner Wohnung Kollwitzstr. 59, 4. Stock sechsunddreißig Jahre danach für wichtig hielt, sie in einem Historienbild festzuhalten. Der Reigen der Künstler beginnt mit dem vorn sitzenden Harald Metzkes und geht linksherum zu Gerhard Altenbourg, Wilhelm Lachnit, Manfred Böttcher, ein enger Freund Metzkes, Werner Stötzer, Wilfried Fitzenreiter und Ronald Paris, der mit Willi Sitte gekommen war. Sitte hat sich hier wohl gefühlt, da er „Freundschaft, Kameradschaft, Treue“, wie er sagte, unter den ostdeutschen Künstlerkollegen erlebt hat – bis zur Wende. Und Metzkes sagt, Sitte sei voll Freundschaftlichkeit gewesen.

Eröffnung Ausstellung Tiefer Keller 2021 | (c) Jürgen Vogel

Filmkulisse Mitteldeutschland: Auf Spurensuche

Drehorte als Pilgerstätte nicht nur für DEFA-Cineasten

Wussten Sie, dass das „Kleine Gespenst“ in Quedlinburg spukte, der Brunnen der „Gänsehirtin“ im Selketal stand und „Der Medicus“ durch Elbingerode zog? Ob Kinderfilm-Klassiker wie „Spuk unterm Riesenrad“ und „Der süße Brei“ oder raffinierte Fälle vom „Polizeiruf 110“ – mitteldeutsche Landschaften, Burgen und Schlösser waren schon zu DEFA-Zeiten beliebte Drehorte. Und sie sind es heute wieder. Rund um Merseburg bieten sich zahlreiche Möglichkeiten auf den Spuren berühmter DEFA-Filme zu wandeln.

Broschüre „Wovon wir träumten – 75 Jahre DEFA – Eine Zeitreise“

Hätten Sie’s gewusst?

Erstaunliche Fakten aus 75 Jahren DEFA

Für die Broschüre „Wovon wir träumten – 75 Jahre DEFA – Eine Zeitreise“ zu den diesjährigen DEFA-Filmtagen begab sich Kim Ludwig, Bibliothekarin an der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt und Co-Autorin der Publikation, auf Spurensuche in der 75-jährigen Geschichte der DEFA.

Domstraßengalerie | © Heinz Biemann

Hommage an van Gogh

Neue Werke zieren Domstraßengalerie

Seit dem 23. Juli 2021 ist die Domstraßengalerie in Merseburg um zwei Kunstwerke reicher. Der Künstler Roland Borchers stellt zwei seiner Bilder nun in luftiger Höhe aus. „Auf dem Weg zur Kunst, durch die Kunst, ist eine schöne Idee.“, erzählt der Maler und Grafiker.

Plakat Schreibwettbewerb „Merseburger Zaubersprüche und Zaubergeschichten“

Merseburger Zaubersprüche

Rezitations- und Schreibwettbewerb

Anlässlich des Merseburger Dom-Millenniums wurde Anfang Juni der Rezitations- und Schreibwettbewerb „Merseburger Zaubersprüche und Zaubergeschichten“ ausgerufen.
Die erste Etappe des Wettbewerbes geht am 30. August 2021 mit Einsendeschluss der „Zaubergeschichten“ zu Ende.

Broschüre „Wovon wir träumten – 75 Jahre DEFA – Eine Zeitreise“

Eine Zeitreise durch 75 Jahre DEFA-Filmgeschichte

Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V. veröffentlicht Textsammlung

Das 16. Jahr der Merseburger DEFA-Filmtage ist ein besonderes. Grund dafür ist das 75-jährige Jubiläum der DEFA. Vor diesem Hintergrund entstand die Broschüre „Wovon wir träumten – 75 Jahre DEFA – Eine Zeitreise“.